#1

Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 13.05.2008 21:32
von littleprincess • Besucher | 72.499 Beiträge

so werde hier mal mein eigenes Therad eröfnnen.
Habe jetzt gerade ein Buch von Tess Gerritsen gelesen - Todsüde


Zur Handlung: Die Polizisten Rizzoli und Frost müssen sich mit dem scheußlichen Mord an einer jungen Ordensschwester herumschlagen. Ein weiteres Opfer erliegt bald darauf seinen schweren Verletzungen. Richtig Fahrt gewinnt die Handlung, als die Obduktion der Novizin zeigt, dass diese kurz zuvor ein Kind geboren haben muss. Aber wo ist das Neugeborene und wer ist der Vater? Der einzige Mann, der Zugang zum Kloster hat, ist Pater Brophy, ein überaus charismatischer Priester, der die Nonnen seelsorgerisch betreut. Der grauenhafte Fund einer weiteren Frauenleiche vermag Rizzoli zunächst nicht von den toten Schwestern abzulenken. Doch auch hier bringt die Obduktion der Ermordeten durch Dr. Isles Erstaunliches ans Licht – das Opfer litt an Lepra. Im Zuge ihrer Ermittlungen keimt in Rizzoli und Isles der Verdacht auf, dass beide Verbrechen in Verbindung stehen.

Das Kloster in Tess Gerritsens Roman ist kein heiliger Ort mehr, sondern ein durch schreckliche Geschehnisse und Verwicklungen entweihtes Gemäuer. Gerritsen vermag die düstere Atmosphäre des Ortes überaus spürbar zu machen. Durch ständige Wechsel der Perspektive erhöht die Autorin gekonnt den Spannungsdruck und sorgt dafür, dass jede der fast 400 Seiten des Buches den Leser in Atem hält.



Text by Amazon.de

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#2

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 13.05.2008 21:35
von FJAELLNOPPA

das sind so Bücher die ich liebe,das wird mein nächstes sein...

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#3

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 13.05.2008 21:36
von simmi001 • Besucher | 42.666 Beiträge

HAbe von ihr "Der MEister" gelesen und das hat mich nicht so überzeugt

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#4

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 13.05.2008 21:36
von littleprincess • Besucher | 72.499 Beiträge

sup sage ich dir, zwei Tage hatte ich es durch, weils so spannend war, konnte es gar net weglegen

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#5

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 20.05.2008 12:34
von littleprincess • Besucher | 72.499 Beiträge

Charlotte Link - Der fremde Gast

Rebecca Brandt hat beschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Nichts kann die junge Witwe über den Tod ihres Mannes hinwegtrösten. Da lernt sie durch Zufall in Südfrankreich die beiden Studenten Inga und Marius kennen und schöpft durch die Freundschaft mit dem jungen Paar neuen Lebensmut. Während eines Segeltörns kommt es zu einem schrecklichen Unfall: Marius fällt über Bord, und schließlich muss davon ausgegangen werden, dass er ertrunken ist. Wochen später erscheint sein Bild in der Zeitung. Im Zusammenhang mit einem furchtbaren Verbrechen in Deutschland wird nach ihm gesucht.


Text by Amazon

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#6

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 20.05.2008 12:43
von MelliMam • Besucher | 16.826 Beiträge

DAS Buch hab ich verschlungen, spannend bis zum Schluss!!!
Und das Ende.....................völlig überraschend!!!

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#7

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 20.05.2008 12:44
von littleprincess • Besucher | 72.499 Beiträge

Ja, gelle.... voll spannend

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#8

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 20.05.2008 12:47
von simmi001 • Besucher | 42.666 Beiträge

klingt gut, werd mir jetzt dann eh mal wieder ne Ladung bücher bei amazon bestellen müssen, hab ja nichts mehr.

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#9

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 27.04.2009 20:26
von littleprincess • Besucher | 72.499 Beiträge

Kate Pepper - 7 Minuten zu spät

Aus der Amazon.de-Redaktion
Im Gowanus-Kanal hat der kleine Jen eine Fee gesehen: „Eine Frau mit einem friedlichen Gesicht, über die das Wasser floss“ dreht sich da unter ihm hinweg. Allerdings lässt ihm seine eilige Mutter keine Zeit mehr, der Erscheinung näher nachzugehen. Das ist auch gut so. Denn als Alice Halpern die Frau aus dem Wasser sieht, hat sie ein ganz anderes, keineswegs märchenhaftes Gesicht vor Augen. Es ist das Gesicht ihrer Freundin Lauren, die sie kurz zuvor eigentlich im Caroll Park hatte treffen wollen. Aber Alice kam sieben Minuten zu spät zum Treffpunkt, und jetzt muss sie erkennen, dass diese sieben Minuten Lauren vielleicht zum Verhängnis geworden sind.
Aber es kommt noch schlimmer. Denn der Bauch der Frau unter ihrem Schwangerschaftskleid ist eingefallen. Was zunächst als Spontangeburt im Todeskampf unter Wasser erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als mörderischer Plan. Lauren wurde in den Kopf geschossen, ihr Neugeborenes danach mit einem provisorischen Kaiserschnitt aus dem Mutterleib entfernt. Lebt das Kind? Wo ist es jetzt? Und wer könnte ein Interesse daran haben, Lauren auf derart perfide Art und Weise umzubringen?

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#10

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 27.04.2009 20:27
von littleprincess • Besucher | 72.499 Beiträge

Kate Pepper - 5 Tage im Sommer

Kurzbeschreibung
Auf dem Parkplatz eines Supermarktes verschwindet eine junge Mutter. Als ihr Ehemann eine Vermisstenanzeige aufgeben will, nimmt ihn die Polizei nicht ernst. Nur John Geary, ein Ex-FBI-Agent, ist alarmiert. Vor genau sieben Jahren wurde eine andere Frau entführt. Fünf Tage danach verschwand ihr siebenjähriger Sohn. Und tauchte nie wieder auf. Im Gegensatz zu seiner Mutter. Doch die hat seitdem kein einziges Wort gesprochen.

Amazon.de

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#11

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 27.04.2009 20:29
von Steffi1973

Hab ich alle gelesen.
Super geil die Bücher.
Empfehlen kann ich noch Karen Rose. Den Namen des Titels weiß ich leider nicht mehr.

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#12

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 27.04.2009 20:30
von littleprincess • Besucher | 72.499 Beiträge

Ich les gerade das mit den 7 Minuten

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#13

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 28.04.2009 05:45
von simmi001 • Besucher | 42.666 Beiträge

Klingt gut, ich habe selber noch soviel da was ich lesen sollte.

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#14

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 02.11.2011 19:36
von littleprincess • Besucher | 72.499 Beiträge

Doris Lessing: Das fünfte Kind
Inhaltsangabe:
Der dreißigjährige Architekt David und die sechs Jahre jüngere Verkaufsangestellte Harriet lernen sich bei einer Betriebsfeier in London kennen. Wegen ihrer konservativen Ansichten beispielsweise über vorehelichen Sex gelten sie als Außenseiter. Zwischen ihnen ist es Liebe auf den ersten Blick: Harriet, die noch Jungfrau ist, geht noch am gleichen Abend mit David ins Bett, zieht kurz darauf zu ihm, und einige Monate später heiraten sie.

Obwohl sie es sich eigentlich nicht leisten können, kaufen sie ein altes Haus außerhalb von London – und Harriet wird vom ersten Koitus im neuen Schlafzimmer schwanger. Eigentlich hätten sie aus finanziellen Gründen erst noch zwei Jahre warten wollen, aber da sie sich viele Kinder wünschen, freuen sie sich. Und Davids Vater James Lovatt übernimmt die Abzahlung der Hypothek.

Davids Eltern Molly und James ließen sich scheiden, als er sieben Jahre alt war. Molly ist inzwischen mit dem Geschichtsprofessor Frederick Burke in Oxford verheiratet, und James reist mit seiner zweiter Frau Jessica durch die Welt. Er ist Schiffbauer, und Jessica hat ebenfalls einiges an Vermögen mit in die Ehe gebracht.

Luke wird 1966 geboren. Zwei Jahre später bekommt er eine Schwester: Helen. 1970 folgt Jane. Nach der Geburt von Paul im Jahr 1973 möchte das Paar eine Pause einlegen und erst später weitere Kinder zeugen, denn Harriet ist durch die vier Schwangerschaften und die Kinder völlig erschöpft, auch wenn ihre verwitwete Mutter Dorothy im Haus hilft.

Das große Haus eignet sich hervorragend für Familientreffen. Zu allen Anlässen kommen deshalb Davids und Harriets Angehörige bei ihnen zusammen und freuen sich über die Vorzeigefamilie mit vier Kindern.

Harriets Schwester Sarah hat es weniger gut getroffen: Sie ist mit einem Mann namens William unglücklich verheiratet, mag aber nicht an Scheidung denken, weil sie drei Kinder hat, und als das vierte Kind, Amy, mit dem Down-Syndrom geboren wird, kommt eine Trennung für Sarah ohnehin nicht mehr in Frage.

Als die Familie sich an Weihnachten 1973 wieder bei den Lovatts trifft, ist Harriet zu ihrer eigenen Bestürzung erneut schwanger. Im Frühjahr sucht sie ihren Arzt Dr. Brett auf, denn sie weiß sich nicht mehr zu helfen: Der Fetus in ihrem Bauch tritt so kräftig, dass sie hin und wieder aufschreit. Dr. Brett verschreibt ihr Beruhigungstabletten, die das ungeborene Kind wenigstens für eine Stunde sedieren. Fast einen Monat zu früh setzen die Wehen ein, und unter großen Schmerzen gebiert Harriet ihr fünftes Kind, einen kräftigen Jungen, der den Namen Ben erhält.

Nach ein paar Wochen fallen Dorothy die Hämatome an den Brüsten ihrer Tochter auf. Die Höfe von Harriets Brustwarzen sind wund und blutunterlaufen. Deshalb drängt ihre Mutter sie zum Abstillen.

Der Kleine sieht wie ein bösartiger Troll aus und benimmt sich auch so. Bekannte, Freunde und Verwandte fühlen sich von ihm so abgestoßen, dass sie sich von David und Harriet zurückziehen. Einmal hört Harriet zufällig, wie Sarah zu einer anderen Verwandten sagt: "Dieser Ben macht mir eine Gänsehaut. Er kommt mir wie ein Wechselbalg vor, oder ein böser Gnom oder so was."

Während der Weihnachtsferien blieb er in seinem Zimmer eingeschlossen. Es war bemerkenswert, wie die Gäste nach der vorsichtigen Frage: "Wie geht es Ben?" und der Antwort "Gut!" jede weitere Erkundigung unterließen.

Als Paul versucht, mit seinem kleinen Bruder Kontakt aufzunehmen, zu ihm ins Zimmer geht und die Hand durchs Gitterbett streckt, packt Ben sie, zerrt mit aller Kraft daran und verrenkt dem schreienden Paul den Arm. Danach ist es nicht mehr erforderlich, die anderen drei Geschwister vor Ben zu warnen.

Kurze Zeit später erwürgt Ben zuerst einen Hund und dann eine Katze.



Als er zum ersten Mal freihändig dastand, erhob er ein Triumphgeschrei. All die anderen Kinder hatten in diesem Moment gelacht, gekichert und gefordert, für ihre Leistung bewundert und besonders geliebt zu werden. Bei Ben keine Rede davon.

Aus Mitleid mit ihrer Tochter bietet Dorothy an, eine Woche mit Ben allein im Haus zu bleiben, damit der Rest der Familie verreisen kann. David und Harriet, Luke, Helen, Jane und Paul verbringen glückliche Tage in Frankreich. Als sie wieder nach Hause kommen, bemerken sie die Hämatome an Dorothys Armen und die Beule an ihrer Stirn. Entnervt rät sie dazu, Ben in eine Anstalt zu bringen. David sieht die Notwendigkeit ein, denn nicht nur die Erwachsenen, sondern vor allem auch Bens Geschwister leiden unter dem boshaften, hyperaktiven Kerl. Bevor Harriet sich dazu durchringen kann, sorgen Molly und Frederick im Einverständnis mit David dafür, dass Ben abgeholt wird. Beim Abendessen kommentiert Luke: "Ben ist nur weggebracht worden, weil er nie richtig zu uns gehört hat."

In den nächsten Tagen dehnte sich die Familie aus wie Papierblumen im Wasser.

David nimmt mehrere Tage Urlaub, damit er sich seiner Frau und den anderen vier Kindern widmen kann.

Alles scheint wieder gut zu werden, aber da beschließt Harriet, nach ihrem jüngsten Sohn zu sehen. Fünf Stunden dauert die Autofahrt bis zu dem Heim im Norden Englands. Dort ist man keine Besuche gewohnt, aber Harriet lässt sich nicht abweisen: Sie besteht darauf, Ben sofort zu sehen. Der Dreijährige liegt bewusstlos, nackt in einer Zwangsjacke auf einer uringetränkten Schaumstoffmatratze in einer Kammer, deren gepolsterte Wände mit Fäkalien verschmiert sind. Die beiden überlasteten Pfleger des Heims bringen den Jungen in eine Nasszelle, legen ihn auf eine schiefe Betonebene und duschen ihn, bevor sie ihn in eine saubere Zwangsjacke stecken. Sie können es kaum glauben, als Harriet sagt, sie werde ihren Sohn auf der Stelle mit nach Hause nehmen, aber als sie begreifen, dass sie es ernst meint, geben sie ihr Beruhigungsspritzen mit und raten ihr dringend, die Zwangsjacke erst einmal nicht abzunehmen.

Allmählich gewöhnt Ben sich wieder an sein Kinderzimmer. Seine Panikattacken und Tobsuchtsanfälle werden seltener. Nach einigen Tagen reduziert Harriet die Häufigkeit der Injektionen und dann nimmt sie ihm auch die Zwangsjacke ab.

Sie findet einen Jugendlichen, der sich ein paar Pfund verdienen will, indem er ihren verwahrlosten Garten in Ordnung bringt. Ben weicht John nicht von der Seite. Nachdem die Arbeit getan ist, bezahlt Harriet John dafür, dass er Ben tagsüber bei sich hat. John gehört zusammen mit Gleichaltrigen wie Barry, Rowland und Henry zu einer Motorradgang. Ben wird für sie zu einer Art Maskottchen, und er freut sich, wenn John ihn abholt. Die Jugendlichen haben keine Hemmungen, von Bens Eltern immer mehr Geld zu verlangen und beispielsweise auf deren Kosten mit Ben und ihren Mädchen für einige Zeit ans Meer zu fahren.

Nachts schläft Ben zu Hause. Weil er nicht zu brüllen aufhört, wenn er in seinem Zimmer eingesperrt wird, verzichten Harriet und David darauf, aber Bens Geschwister schließen daraufhin aus Angst vor ihrem kleinen Bruder vor dem Schlafengehen leise ihre Türen ab.

Luke ist dreizehn, Helen elf, da ersuchen sie ihre Eltern darum, in Internate gehen zu dürfen. In den Ferien fährt Helen meistens zu ihren Großeltern Molly und Frederick, Luke besucht dann James und Jessica. Jane hält sich gern bei Dorothy und Sarah auf. Sie hat ihre Cousine Amy ins Herz geschlossen. Paul bleibt zu Hause, aber er wirkt verstört und gilt in der Schule als Versager. Er hasst Ben, der einmal sogar versucht, ihn zu erwürgen und ihm damit einen gehörigen Schrecken einjagt. David übernimmt zusätzlich zu seiner Arbeit Fortbildungskurse an einer Abendhochschule und übernachtet an manchen Tagen bei einem Kollegen in London. Wenn er spätabends nach Hause kommt, fällt er nur noch müde ins Bett.

Ben wird eingeschult. Harriet bringt ihn morgens zur Schule, und John holt ihn mittags von dort ab. Nach zwei Jahren ziehen John, Barry, Rowland und Henry allerdings nach Manchester und verschwinden aus Bens Leben. Mit elf Jahren befreundet Ben sich mit seinem vier Jahre älteren Mitschüler Derek, der John ähnlich sieht. Ben, Derek, Billy, Elvis und Vic schwänzen häufig die Schule und bleiben mitunter tagelang fort. Verwundert stellt Harriet fest, dass die Älteren auf Ben hören und er so etwas wie der Anführer der Gang ist. Nach der Schule lungern Ben und seine Freunde in seinem Elternhaus herum, plündern den Kühlschrank oder lassen sich eine Pizza liefern. Sie verfügen über beunruhigend viel Geld. In den Lokalnachrichten häufen sich die Meldungen über Diebstähle, Raubüberfälle und Vergewaltigungen.

Als David einmal etwas früher nach Hause kommt, findet er Ben mit neun oder zehn Kumpanen vor dem Fernseher inmitten von Bierdosen, leeren Tüten und Speiseresten. Er verlangt, dass sie aufräumen und wirft sie dann hinaus. Weder er noch Harriet halten Ben zurück, der mit seinen Freunden das Haus verlässt.


text by: http://www.dieterwunderlich.de/Lessing_kind.htm#cont

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#15

RE: Büchertipps von littleprincess

in Bücher / Zeitschriften 02.11.2011 19:42
von littleprincess • Besucher | 72.499 Beiträge

Nicci French: "Der Glaspavillon"

Jane Martello ist Architektin. Sie will im Garten des Hauses ihrer Schwiegereltern einen Glaspavillion bauen. Bei Baubeginn findet sie ein Skelett. Es ist Natalie, die Tochter des Hauses, die seit 25 Jahren vermißt wurde. Schnell stellt sich heraus, daß Natalie ermordet wurde und daß sie schwanger war.

Jane's Familie und die Martellos sind schon seit Janes Kindheit eng befreundet und durch die Heirat von Jane und Claud schließlich auch verwandt.

Jane will herausfinden, was damals geschah und da ihr ihr Leben sowieso zu entgleiten droht, begibt sie sich in die Hände eines Therapeuten. Er soll ihr helfen, sich zu erinnern. Waren die angeblich glücklichen Jahre wirklich so unbeschwert?

Der Glaspavillon ist zwar ein Krimi, allerdings geht’s hier nicht um die Polizei- oder Detektivarbeit, sondern um Psychologie. Der Leser geht mit Jane durch die schmerzliche Erfahrung der Erinnerung und es wird von Seite zu Seite spannender, was denn tatsächlich passiert ist. Die Psychologie wird nicht nur beschrieben, sondern eigentlich fast angewandt. Es gibt Momente, in denen man ihr auch aufsitzt.

Auf den wahren Täter, der Mörder des Mädchen, würde man nie kommen, man denkt die ganze Zeit an jemand andceren.

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